Sonntag, 16. März 2014

Berge des Wahnsinns - Charaktererstellung und Prolog

Hier die Übersicht der Berichte und Materialien zur Kampagne.

In unserer ersten Sitzung hab ich, zu meiner Überraschung, feststellen dürfen, dass keiner meiner Mitspieler die Originalgeschichte "Berge des Wahnsinns" gelesen hat! Es wäre zwar kein großes Problem, wenn Spieler die Geschichte kennen. Aber ohne Kenntnisse des Hintergrundes wird sich die Kampagne sicherlich etwas interessanter gestallt. 

Zuerst wurden natürlich Charaktere erstellt. Hierbei haben wir keine Pulp/Purist Optionen der Trail of Cthulhu Regeln verwendet. Die optionalen Regeln für Sources of Stability haben wir auch weggelassen, denn in der Antarktis werden sich die Charaktere sowieso nicht mit ihren Liebsten beschäftigen können. Dafür hat der Doktor zur Sicherheit Psychoanalysis hochgeschraubt. Auf mein Angebot sich Cthulhu Mythos mit dem In the Blood Drive freizuschalten hat sich leider niemand eingelassen. 
Da es sich als schwierig herausstellen dürfte, später neue Charaktere in der Antarktis "auftauchen" zu lassen, hat jeder Spieler direkt einen Ersatzcharakter erstellt.

Mit auf die Expediton gehen:
Dr. Martin Burroughs - Drive: Arrogance - Biologe (Scientist) aus Boston, der zu Größeren bestimmt ist
Sören Lindstrøm - Drive: Adventure - schwedischer Matrose (Military - Navy) mit Polarerfahrung 
Adam ‘Ace’ Tyler - Drive: Adventure - patriotischer Pilot aus Arkansas

Und als Ersatzcharaktere:
Vincent "Vince" Teressa - Drive: Bad Luck - Ganove auf der Flucht (Criminal)
Alistair Sinclair  - Drive: Duty - Schiffsarzt, Misanthroph, miesepeteriger Gott in Weiß (Doctor) 
Prof. Dr. William H. Gilmore - Drive: Sudden Shock - Geologe (Scientist), der sich erhofft in der Antarktis Antworten zu finden

Und dann konnten wir auch direkt in den Prolog einsteigen.

Bevor ich aber jetzt alles vorweg nehme, übergebe ich das Wort an Dr. Martin Burroughs:

Juni 1933
Habe von einer Antarktis-Expedition läuten hören, die von einem gewissen Professor Starkweather und einem Herrn Moore geplant wird. War Professor Lake nicht nach sensationellen Funden in der Antarktis umgekommen? Genau. 1931. Gewaltige Berge, sensationelle Fossilfunde und mehr. Leider sind alle Beweise in einem Sturm vernichtet worden. Das könnte interessant sein! Ich sehe schon die Publikationen... Werde einmal an entsprechenden Stellen mein Interesse an dieser Expedition verlauten lassen.

Professor Starkweather hat eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch in New York geschickt. Gut, dass auch eine Fahrkarte beiliegt. Das lässt hoffen, dass der Expedition die nötigen Mittel zur Verfügung stehen.

Das Gespräch war wie erwartet kein größeres Problem. Ernst zu nehmende Konkurrenz scheint es keine zu geben. Ich habe daher gleich zugesagt. Sie viel anders als die Expedition in Kanada wird es schon nicht werden. Man muss die Wahrheit nur gut erzählen.

Juli 1933
Es ist schwieriger als erwartet, Teilnehmer der alten Expedition zu kontaktieren. Sie sind fast alle verschwunden. Ich hatte gehofft, sie könnten weitere Details, etwaige Schutzmaßnahmen für die Funde, so wie sie doch eigentlich hätten selbstverständlich sein sollen, berichten.

Habe einige andere Teilnehmer der Expedition (Mr. Lindstrøm und Mr. Gilmore) kontaktiert. Sie berichten von ähnlichen Erfahrungen. Es scheint daher sinnvoll, dass wir unsere Bemühungen koordinieren. Eine gute Übung für das zukünftige Team.

Ein Gespräch bei Professor Pabodie brachte leider wenig Konkretes. Ein Techniker, offenbar verliebt sind seine Erfindung, hat sie nach sich selbst benannt. Der Pabodie-Bohrer! Da hätten Mr. Lindstrøm und ich auch gleich nur Expeditionsbericht einsehen können. Merkwürdig nur, dass ein Teil - am Schluss - fehlt. Es scheint, dass einer der nicht auffindbaren Mitglieder diesen gestohlen hat. Frevel!

Dafür hatte Mr. Gilmore mehr Glück und eine Sammlung von Funksprüchen aufgetrieben, deren Sichtung vielleicht hilfreich sein könnte.


Nächsten Mittwoch geht es weiter, ich bin gespannt ob dann der erste Würfel rollt.

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