Donnerstag, 10. April 2014

Berge des Wahnsinns - Tod eines Seemanns

Hier die Übersicht der Berichte und Materialien zur Kampagne.

Die letzte Sitzung wurde mit der Nachricht, das der angeheuerte Kapitän Douglas ermordet wurde, beendet. Und direkt dort setzte die dritte Spielsession an. [Spielleiterkommentare wie gehabt in blau. Zum Teil beziehe ich mich in meinen Bericht auf Dinge, die in den vorherigen Berichten aus Spielersicht nicht erwähnt wurden. Ich bitte eventuell aufkommende Verwirrung zu entschuldigen.]
Die Expeditionsleiter Starkweather und Moore nahmen nicht am üblichen Morgenmeeting teil. Beide wurden, wegen des Raubmordes an Kapitän Douglas, von der Presse belagert. Stattdessen übernahm Polarführer Peter Syke die Leitung des Meetings. Offensichtlich war er mit Moores Planungsunterlagen etwas überfordert. Darum hatten die drei Protagonisten genug Zeit um sich näher über die Todesumstände von Kapitän Douglas zu informieren. 
Zuerst begaben sie sich zum Hafen und hörten sich bei den Fischern, die Douglas' Leiche auffanden, um. [FunFact: Die Spur zu den Fischern wird in den Zeitungshandouts zwar gelegt, aber an keiner Stelle des Buches aufgegriffen. Kennt der SL die Handouts nicht auswendig, können die Spieler ihn mit solchen Stolpersteinen leicht überrumpeln. Dazu kommt, das die selbst erarbeitete Nachforschung bei den Fischern sehr viel plausibler erscheint, als die im Buch vorgesehene, gescriptete Szene mit Polizist Hansen.] Als erfahrener Seemann hatte Sören natürlich keine Probleme mit den Fischern in Kontakt zu kommen. So konnte er herausfinden wo sich der Tatort befindet, eine grobe Beschreibung des Verdächtigen erhalten und erfahren das die Polizei anscheinend nicht weiß, wo Kapitän Douglas in New York unter gekommen ist. 
Der Tatort brachte der Gruppe keine großen Erkenntnisse. Die Hinweise schlossen aber einen Unfall nicht aus. Im Papierkorb des Meetingraumes fand die Gruppe die, von Syke aussortierte, Adresse von Douglas' Hotel. [Eigentlich sieht das Abenteuer vor, das die Spieler Douglas' Unterkunft früh mitgeteilt bekommen und brav auf den abgesprochenen Termin nach seinen Tod warten. Meiner Meinung nach eine ziemlich naive Annahme, darum die Lösung mit Syke und den Mülleimer]
Wie der Rezeptionist, der schmierigen Absteige mitteilen konnte, hat die Polizei Douglas' Zimmer bereits gesichert. Ein Streifenpolizist schiebt vor dem verschlossenen Zimmer wache, bis die eigentlichen Ermittler das Zimmer betreten.
Da sich Dr. Burroughs sicher war, das die Hotelzimmer hier Zwischentüren haben müssten [Architecture Punkteinsatz], konnte Kapitain Douglas' Zimmer über das angemietete Nachbarzimmer betreten werden. Beim öffnen des Schlosses [Locksmith], fiel Sören auf, das sich bereits jemand am Schloss zu schaffen gemacht haben muss [Locksmith Punkteinsatz].
Das Zimmer fand die Gruppe verwüstet und durchwühlt vor. In den zurückgelassenen Habseligkeiten konnten ein nicht fertig gestellter Brief an Kapitän Douglas' Bruder entdeckt werden. Der Brief lies darauf schließen, das Douglas nicht vor hatte an der Starkweather-Moore Expedition teilzunehmen und auch nie wieder ins Eis fahren wollte. Außerdem sei er von einen Deutschen mit Anspielungen auf Erlebnisse in der Antarktis genervt worden. Darüber hinaus fand die Gruppe einen Notizzettel mit einigen Namen, darunter auch Starkweather und Lexington, mit dazugehörigen Telefonnummern. Mit den Namen und ein wenig Beinarbeit konnte noch einige Details zu Douglas' New York Aufenthalt herausgefunden werden.
Zwischenzeitlich kam sogar der Verdacht auf, das Starkweather Douglas' ermordet haben könnte. Der Verdacht verflüchtigte sich jedoch, da der Expeditionsleiter zum entsprechenden Zeitpunkt ein Interview gab.
Die Sitzung wurde mit der Planung des weiteren Vorgehens abgeschlossen.[Was für meine Vorbereitungen sehr hilfreich ist]

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