Mittwoch, 5. November 2014

Berge des Wahnsinns - Flug über die Berge

Hier die Übersicht der bisherigen Berichte.
[Spielleiterkommentare in blau.]

Der 3.12. begann mit sehr unruhigen Wetter. Während die meisten Expeditionsmitglieder das Camp vor Sturmschäden sicherten, machte sich die Weddell auf den Weg um James Starkweather abzuholen. Der Expeditionsleiter Moore informierte das Team darüber, das man sich sobald wie möglich auf den Weg über die Berge machen wird.
[In Abstimmung mit den Spielern wurde die Besetzung der Flugzeuge festgelegt. Grundsätzlich gab es bei den ausgewählten Teilnehmern keiner besonderen Überraschungen. Neben den Expeditionsleitern und den Zweitcharakteren wurden Peter Sykes (Polar- und Bergführer), Maurice Cole (Arbeiter), Ralph Dewitt (Pilot), Patrick Miles (Flugingenieur) und Dr Richard Greene (Arzt) ausgewählt. Besonderen Wert wurde außerdem auf Bewaffnung und Sprengstoff gelegt. Interessant: Es sollte auch ein Schlittenhund mitgenommen werden.]
Während des Lager gesichert und das verbliebene Flugzeug (die Enderby) beladen wurde, bemerkte Dr. Sinclair Unstimmigkeiten im Lager der Deutschen. Unter dem Vorwand etwas zu suchen beschäftigte Sinclair einen der Deutschen, so das er das Streitgespräch zwischen Acacia Lexington und Dr Mayer aufschnappen konnte. Während Meyer auf einen sofortigen Abflug pochte, bestand Mrs. Lexington darauf, dass die versprochene Ausrüstung erst ins Basislager geliefert werden soll. Sinclair vergegenwärtigt sich nochmals, dass die Deutschen über keinerlei Flugzeuge verfügen, welche die Berge überfliegen könnten. Die Lexington-Expedition hingegen hatte ihr Langstreckenfunkgerät eingebüßt und war bislang von der Starkweather Moore Expedition abhängig.
[Interessanter Einsatz eines Asses Honesty Punktes um bei den Deutschen ein wenig rum zustöbern. Aus Sorge, dass die Deutschen ihre Funksprüche abhören könnten, vereinbarten Spieler außerdem einen Verschlüsselungscode. Dieser basierte auf den Pym Text, der ja in mehreren Fassungen vorlag. Ziemlich coole Idee.]
In der Nacht traf Starkweather endlich ein und nachdem die Weddell komplett beladen war, konnte es am 4.12. um 9:00 endlich losgehen. Auch Lexington und die Deutschen bereiteten inzwischen ihren Abflug vor, brauchten aber länger. Vor dem Abflug wurde Professor Gilmore von Starkweather noch zum offiziellen Fotografen ernannt.
Und dann ging es Richtung Berge. Die Insassen der beiden Flugzeuge wurden während des steilen Fluges ordentlich durchgeschüttelt. Auf 5000m wurden die erste Sauerstoffflasche geöffnet und der Funkkontakt zum Lake-Lager brach ab. Die Spitzen der Berge zeigten regelmäßige Strukturen von denen man allerdings nicht erkennen konnte, ob sie natürlichen und künstlichen Ursprungs waren. Es sind auch immer wieder Höhlen zu sehen. Auf 7200m führt ein ca 2km breiter Pass durch das Gebirge. Unter starken Rückenwind manövrierten die Piloten durch das Nadelöhr. Neben den Flugzeugen erhoben sich die titanischen Gipfel auf bis zu 10.000m.
Der Wind trug nun ein grauenvolles Pfeifen, dem sich keiner entziehen konnte, mit sich. Besonders Ace Tyler machten die dissonanten Melodien zu schaffen. Um 11:23 wurde der Scheitelpunktes des Passes erreicht und die Flugzeuge gingen in den Sinkflug über.
Auf der anderen Seite trauten die Fahrzeuginsassen ihren Augen nicht: Vor ihnen erstreckte sich bis zum Horizont eine monolithische Stadt. Starkweather war völlig aus dem Häuschen und wies Gilmore an Fotos zu machen. Beim einen kurzen Überflug entdecken sie einige besondere Landmarken wie eine Stufenpyramide, ein zugefrorenes Flussbett und weitere ungewöhnliche Bauten. Alles macht einen uralten, stark verfallenen Eindruck und die ganze Stadt war mit einer meterdicken Eisschicht bedeckt, so das nur die Spitzen der zahlreichen zyklopischen Gebäude herausschauten.
Die Flugzeuge landeten auf einen großen freien Platz, Trotz der ungeeigneten "Landebahn" brachte Ace die Wedell sicher runter, Die Enderby hatte kleinere Probleme, aber nichts dramatisches. Der Höhenmesser schätzte die Landehöhe auf 5100m.

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