Montag, 5. Januar 2015

Berge des Wahnsinns - Währenddessen ...

Hier die Übersicht der bisherigen Berichte.
[Spielleiterkommentare in blau]

[In dieser Session übernahmen die Spieler die Rollen ihrer Ersatzcharaktere und wir spielten deren Erlebnisse des 6.12. durch. Folgender Bericht spielt also parallel zu diesem.
Dies hatte mehrere Gründe. Zum einen waren die Ersatzcharaktere noch ziemlich blass. Zum anderen biete die Kampagne mehr Material als in der, "by the book", verfügbaren Zeit nutzbar ist. Ganz unabhängig davon, fand ich die Idee als Experiment ganz reizvoll. Und selbstverständlich habe ich mein Vorhaben vorher mit den Spielern abgesprochen.

Erlebnisse in der Stadt

[Um die 3 "neuen" Charaktere nicht völlig im luftleeren Raum auftauchen zu lassen, hat jeder Spieler eine Szene mit einem Charaktererlebniss in der Stadt beschrieben. Zusammen haben wir uns daraus folgende mechanische Konsequenzen überlegt]
Der Pilot Adam "Ace" Tyler beschäftigte sich mit den Bildern und Schrifttafeln der Stadt, dies ermöglichte ihn zwar tiefere Einblicke, zerrte aber auch an seiner Stabilität. Vincent Teressa, der untergetauchte Gangster, verirrte sich Nachts im Nebel der Stadt. Auf der Suche nach dem Lager veränderte sich seine Wahrnehmung von Raum und Zeit. Er fand schlussendlich zwar wieder zurück, war jedoch von seinen Erlebnissen stark mitgenommen. Matrose Sören Lindström verbrachte einige sehr unruhige Nächte in der Stadt. Immer wieder träumte er von einen unheimlichen, schwarzen Turm im Eis.

Im Lager

Bevor eins der Flugzeuge am Folgetag zurückgeschickt werden sollte, wollten Starkweather und Moore wissen was aus Lexington und den Deutschen geworden ist. Einige Expeditionsmitglieder sollten sich auf die Suche machen. Ace Tyler meinte, nach der Landung in der der Stadt, Lexington's Flugzeug auf der anderen Seite des vereisten Flusses gesehen zu haben. [Das war ein wenig geretconned. Erschien mir aber sinnvoll, damit die Charaktere nicht völlig ziellos in der Stadt umherirren, sondern eine grobe Idee von der richtigen Richtung hatten.]
Sören, Vincent und Adam rüsteten sich also für die Suchmission aus. Man entschied sich auf eine höher gelegene Ebene, nahe der Berge, zu klettern und sich dann Richtung Fluss zu bewegen. Von dort oben hatte man einen guten Blick über die Stadt und da dort keine Gebäude standen, kamen die Drei auch sehr schnell voran. Am Fluss angekommen konnte Sören mit seinem Feldstecher, für einen kurzen Moment, eine Person in einem Polarparka im Labyrinth der Stadt auszumachen. Für eine Kontaktaufnahme war sie allerdings zu weit entfernt und verschwand somit wieder im Gewirr der Stadt.
In einer langwierigen Kletterei arbeiteten sich die Drei auf der anderen Flussseite wieder auf die höhere Ebene. Wäre Ace nicht so ein geübter Kletterer, hätte es hier sicher einige Verletzungen gegeben. [Massives Piggybacking zerrte an Ace's Athletics Pool, aber man wollte ja klettern]
Zwei Dinge konnten sie hier oben entdecken. Zum einen befand sich hier das ersten Gebäude auf dieser Höhe. Es war ein rechteckiger Bau, von der Größe eines Hangars, dessen Rückwand direkt mit der Bergseite abschloss. Zum anderem konnten sie unten in der Stadt Lexington's Flugzeug ausmachen.
Auf dem Weg zum Flugzeug warfen sie noch einen Blick in das Gebäude. Neben einigen Wandbildern der Polwesen gab es einen Höhleneingang, der "in den Berg" hinein führte. Die Gänge schlängelte sich in die Tiefe und je tiefer sie kamen desto wärmer wurde es. Sie erreichten eine große dunkel Höhle und Vincent meinte ein Geräusch zu hören. In der Hoffnung einen der Pinguine zu erbeuten, verteilten sich die drei leise mit gezogenen Waffen. Vincent verlor sich dabei etwa tiefer als die anderen in der Höhle [sein Drive ist Bad Luck, da passiert sowas halt :D ] und entdeckte einen verstümmelten Riesenpinguinkadaver. Ein Stück dahinter befand sich ein unförmiges, fleischiges Wesen von der Größe eines Kleinwagens, das leise Pfeifgeräusche von sich gab und sich rhythmisch auf und ab bewegte. Apathisch wand sich Vincent ab und ging zurück zu seinen Begleitern. [Er hatte hier mehr Glück als Verstand und schaffte sowohl die Stability, als auch die Stealth Probe.] Auf deren Nachfrage meint er nur, das es besser wäre zu gehen. Doch Sören und Ace wollten es genauer wissen. Das Ganze endete in einer heillosen Flucht durch die Tunnel. Ace gelang es zwar das Ungeheuer mit Dynamit auszubremsen, verletzte sich allerdings dabei. Nachdem Sören ihn notdürftig versorgte, machten sich die drei auf den Weg zum entdeckten Flugzeug.
Das Lager von Lexington und den Deutschen war verlassen. Wahrscheinlich waren sie noch in der Stadt unterwegs. Da es für eine Rückkehr zurück ins Starkweather Lager inzwischen viel zu spät war, nutzen die drei eins der Zelte um sich aufzuwärmen und auszuruhen. Bei einen flüchtigen Blick über das Lager, fand Ace im Flugzeug einige defekte Motorteile und stellte fest dass der Motor anscheinend sabotiert wurde und wichtige Teile fehlten. Was ist hier geschehen?
[Rückblickend  hätte ich vielleicht 2 Dinge anders lösen sollen: 1. der Shoggothe kam vielleicht etwas zu früh und 2. der Shoggothe war zu zurückhaltend. Aber bei dem "Tempo" das die Kampagne vorsieht ist es nicht verwunderlich wenn man als SL irgendwie trantütig wird :D]

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