Sonntag, 13. Dezember 2015

Eternal Lies - Akt 2.2 Äthiopien

Nach Mexico machte sich die Gruppe auf die Reise nach Äthiopien um herauszufinden, was aus der Ausgrabung des Kultisen Ayers geworden ist. Die Funde in Los Angeles ließen darauf schließen das Ayers so etwas wie ein Experte für den Glauben des Kultes war. Darum erhoffte man sich tiefere Einblicke zur wahren Gestallt der tausend Münder und wie man diese Bekämpfen kann.
Das besondere am Äthiopien Teil der Kampagne ist, das er Optional ist. Die Erkenntnisse in diesem Zweig sind nicht notwendig um die Kampagne erfolgreich abzuschließen. Allerdings können die Spieler hier einiges zu den 1000 Mündern und den Kult lernen. Ausserdem enthält das Kapitel einige denkwürdige Szenen, weshalb mich die Entscheidung der Gruppe sehr gefreut hat.

Wir beendeten diesen Abschnitt nach 3 etwas längeren Spielsessions.

  • Bartolo Acuna wurde relativ schnell ausfindig gemacht.
  • Das Zusammentreffen mit dem Minenvorsteher Segni in Mersa Fatma verlief sehr aufreibend:
    • Während des Gesprächs hat sich der familienfreund Preisendanz, nach der Erkenntnis der Vielweiberei von Segni empört selbst ausgeladen.
    • Nach der Unterstellung der Drogensucht wurde Montgomery von Segni des Hauses verwiesen.
    • Danach musste Fitzgerald die Wogen mit Segni alleine glätten. Doch die anderen beiden nutzen die Gelegenheit um in das Schlafzimmer zu stürmen und nach Hinweisen zu suchen. (Mit Evidence Collection fanden sie den Schlüssel der Lagerhäuser)
  • Die Lokomotive wurde außen vor gelassen, stattdessen ritt man mit Kamelen und einen Führer Richtung Dallol.
  • In Kolluli erholte sich die Gruppe. Durch die Versorgung eines verletzen Mädchens konnten sie das Vertrauen der "Wächter" erlangen.
  • Hier erfuhren sie Professor Ayers Geschichte und seinen Aufenthaltsort.
  • Das Dorf Dallol hat mir als SL sehr viel Spaß gemacht. Die Spieler waren über die Bewohner und deren Verhalten sichtlich irritiert.
  • Das Gespräch mit Tshombe verlief ganz gut. Als sie nach den mitgebrachten Staub des Windes fragte, musst Preisendanz seine akute Nektarsucht offenbaren und zeigte ihr seinen getrockneten Nektarvorart.
  • Als dann aber keiner der Charaktere ihr "die Hand reichen" wollte wurde die Situation etwas angespannt.
  • In einer selbstmörderischen Aktion sprengte Preisendanz die Hütte mit einer, im zurückgelassenen Rucksack, scharf gemachten Stange Dynamit (Prepardness, Shadowing etc)
  • Schlussendlich fanden sie Ayers, der ihnen einige wenige Informationen geben konnte und Montgomery das "Ritual of Self-Denial" beibrachte.
Da das Kapitel relativ kurz ist habe das Gefahrenpotential stark entschärft. Die fremdartigen Eindrücke waren für die Gruppe mMn genug Belastung. So kamen die Hitzeregeln nur spärlich zum Einsatz, die Überfälle habe ich gestrichen und die Bewohner Dallols waren durch den "Angriff" zu zersplittert um die Gruppe erfolgreich zu verfolgen.
Die Dallol Szene war einer der Höhepunkte der bisherigen Kampagne und sollte unbedingt gespielt werden!
Als nächstes Ziel hat sich die Gruppe Bangkok ausgesucht. 

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